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ProA

Eric Cooper Jr. wechselt nach Leverkusen

Mit Eric Cooper Jr. sagt der 12. Akteur bei den „Riesen vom Rhein“ für die neue Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu.

Foto: Morgan Davenport / Pepperdine Athletics / Instagram

Das Cooper beim ersten Blick auf die Statistiken „Steal-Potenzial“ hat ist nicht zu übersehen. Der Absolvent der Pepperdine University aus dem sonnigen Malibu, Kalifornien gehörte zu den absoluten Leistungsträgern seiner Hochschule. Doch der Reihe nach…

An der La Verne Lutheran High School gehörte Eric lange Zeit zu den absoluten Garanten seiner Mannschaft. Doch im Laufe seiner Abschlusssaison hatte Cooper immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, die in einer Operation am Fuß gipfelten. Schlussendlich entschied sich der gebürtig aus Hamburg stammende Shooting Guard für einen Wechsel an die University of Nevada.

Zunächst fand sich der Neuankömmling gut an der Universität ein. In seiner Premierensaison 2014/15 erzielte Eric durchschnittlich 7,3 Punkte, 2015/16 steigerte er seinen Schnitt um genau zwei Zähler (9,3 PpS). Nachdem ihm der Trainerstab Nevadas mitteilte, dass seine Spielanteile beim „Wolf Pack“ sinken würden, schloss sich der 1,90 Meter große Schütze der Pepperdine University an.

Nach einem Jahr als „Redshirt“ (Anm. d. Red.: Als „Redshirt“ wird im US-amerikanischen Hochschulsport ein Spieler bezeichnet, der ein Jahr lang nicht am aktiven Spielbetrieb teilnimmt, um sich ein Jahr der auf vier Saisons begrenzten Spielberechtigung aufzusparen.) fand sich Eric schnell in seinem neuen Team ein, doch eine Schulterverletzung die er sich in einem Vorbereitungsspiel zuzog, zwang ihn zu einer Pause von insgesamt neun Partien.

Dennoch ließ sich der 24-Jährige von dieser Verletzung nicht unterkriegen und erzielte in insgesamt 19 Spielen durchschnittlich 13,2 Punkte pro Spiel. In seinem letzte Jahr an der Uni war Cooper, was das punkten angeht, nicht mehr so gefährlich wie zuvor (10,7 PpS), jedoch zeichnete er sich als gefährlicher Schütze von Außerhalb der Dreipunktelinie aus. Eric traf 41,8 Prozent seiner Dreier (84 von 201 Würfen) und war aus der Distanz bester Werfer der „Waves“. Nun will der ambitionierte Guard in Leverkusen seinen ersten Schritt im Profigeschäft wagen.

Trainer Hansi Gnad ist sich sicher, dass sein Neuzugang genau der richtige Mann für die BAYER GIANTS ist: „Eric ist das Puzzleteil was in der Kaderplanung noch gefehlt hat. Er ist ein brandgefährlicher Schütze, was sein letztes Jahr an der Pepperdine University deutlich bewiesen hat. Seine Quote bei knapp 42 Prozent von außerhalb der Dreipunktelinie ist sehr gut. Des Weiteren kann er nicht nur als Shooting Guard agieren, sondern auch Nino Celebic, Luca Kahl und Lennard Winter im Spielaufbau unterstützen. Mit der Verpflichtung von Cooper Jr. können wir sehr zufrieden sein.“

Die Kaderplanungen sind so gut wie abgeschlossen, in der kommenden Woche wollen die GIANTS noch einen talentierten Neuzugang präsentieren.

Text: Bayer Giants Leverkusen

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