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ProB

RheinStars: Profil-Schärfung als Ausbildungsstandort

Der SG RheinStars Köln e.V. hat sich auf der diesjährigen Mitgliederversammlung eine Profilschärfung verschrieben.

Foto: easyCredit BBL

Der SG RheinStars Köln e.V. – gleichnamiger Teil der Spielgemeinschaft unterhalb der RheinStars Basketball GmbH in der ProB – hat sich auf der diesjährigen Mitgliederversammlung eine Profilschärfung verschrieben.

Vorstand-Beisitzer Stephan Baeck bekräftigte, dass man durch den Rückzug in die ProB und die fehlende Perspektive bezüglich einer Spielstätte, die einen ProA-Spielbetrieb wirtschaftlich ermöglichen würde, sich wieder als Ausbildungsverein sieht und Kölner Talente fördern will. Zugleich erläuterte Baeck, dass der Verein sich nicht auf die alleinige Förderung von Spitzentalenten fokussieren sollte sondern als Breitensport-Basketball-Verein agieren sollte, um in der Stadt Gewicht zu erlangen. Bereits bei einem Treffen mit Fans zu Beginn der Woche hatte Baeck die Entscheidung, per Wildcard in die ProA zu gehen und die ProB nach dem Aufstieg aus der Regionalliga zu überspringen, als eine Entscheidung bezeichnet, die er so „wahrscheinlich nicht nochmal treffen würde“.

Laut dem Vorstand hat der Verein zudem durch einen Gönner ein eigenes Trainingszentrum mit 5 Basketball-Feldern in Aussicht – eine notariell beglaubigte Kaufabsicht wurde bereits abgegeben und man ist im Gespräch mit der Stadt bezüglich des Umbaus der bereits bestehenden Tennishalle zu einem Basketball-Zentrum. Die Chancen auf Realisierung des Projekts wurden auf 50:50 beziffert.

Als zusätzliches Personal mit Expertise konnte der ehemalige BBL Geschäftsführer Jan Pommer für den Vorstand gewonnen werden. Pommer wurde als BBL Geschäftsführer für seine Vision „Bis 2020 wollen wir die stärkste Liga Europas sein“ bekannt und arbeitet aktuell im eSports Segment.

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