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ProA

Nächste Klatsche für RheinStars Köln

Die Kölner stehen nach zwei Playoff-Niederlagen gegen Karlsruhe mit dem Rücken zur Wand.

Foto: Gero Müller-Laschet

Nach der überraschenden Niederlage der RheinStars in der heimischen LANXESS arena zu Beginn des ProA Viertelfinales gab es für die Truppe von Coach Denis Wucherer heute in Karlsruhe die nächste Niederlage. Klar und deutlich verlor man beim Aufsteiger aus der ProB mit 92:70 und war zwischenzeitlich sogar mit 27 Punkten im Rückstand.

Verlor man am Samstag das erste Viertel „nur“ mit 12 Punkten (14:26), fing man sich am heutigen Abend sogar 30 Punkte (30:17). Die Kölner gaben in der ersten Halbzeit und besonders im zweiten Viertel nie auf und erspielten sich gute Chancen in Korbnähe, die jedoch ihren Weg durch die Reuse nicht fanden. Entsprechend konnte Karlsruhe stets einen Abstand von mindestens 10 Punkten halten und führten zur Halbzeit mit 45:33.

Das vorentscheidende dritte Viertel ging mit 25:11 erneut an die Hausherren, die im Gegensatz zu den Kölner auch von der Freiwurf-Linie sicher wirkten und 89% ihrer Freiwürfe trafen, wo hingegen die Kölner nur 67% produzieren konnten. Im letzten Spielabschnitt ging es für Karlsruhe dann nur noch darum, den Vorsprung über die Zeit zu retten bevor auch Nachwuchsspieler Patrick Teka aufs Feld kam und einige Minuten Playoff-Luft schnuppern durfte.

Im Kölner Team wussten eigentlich nur die beiden deutschen Nachwuchsspieler Baeck (21:43 Minuten, 6 Punkte, 4 Rebounds, 4 Turnover) und Wank (28:30 Minuten, 6 Punkte, 4 Assists, 4Turnover) zu überzeugen, beiden merkte man jedoch auch die Unerfahrenheit in einigen überhasteten Situation an, in denen den beiden 21jährigen einfach noch die nötige Cleverness fehlte. Topscorer war der US-Amerikaner Jesse Morgan mit 14 Punkten. Karlsruhe überzeugte auch im zweiten Playoff-Spiel mit der besseren Punkteverteilung, 5 Spieler punkteten bei den Lions zweistellig.

Zur Ehrenrettung der Kölner muss man zwar anmerken, dass ihr stärkster Scorer Kavin Gilder-Tilbury (Hauptrunde: 13,6 Punkte, 2,3 Assists) nicht dabei war, doch darf man sich als selbsternannter Aufstiegskandidat so nicht präsentieren. War man am Samstag vielleicht noch nervös aufgrund der Playoff-Situation, so war man heute offenbar von den 1450 Karlsruher Fans im Löwenkäfig eingeschüchtert und konnte zu keinem Zeitpunkt die Leistung aus der Hinrunde abrufen, wo man die Karlsruher zweimal schlagen konnte.

Bereits am Donnerstag geht es für die Kölner jetzt wieder zuhause auf Parkett. Anpfiff im Do-Or-Die Spiel aus Kölner Sicht ist um 19:30 Uhr in der LANXESS arena.

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