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ProA

RheinStars-Nachwuchs verpasst Pokal-Sensation

In der 4. Runde des WBV Pokals muss sich das Team aus der 2. Regionalliga erst spät dem Favoriten aus Leverkusen geschlagen geben.

Foto: Gero Müller-Laschet

Die Rollenverteilung vor dem Spiel war klar & deutlich: Fast-Break Leverkusen grüßt in der 2. Regionalliga mit zwei Siegen Vorsprung auf den Deutzer TV von der Tabellenspitze und das RheinStars Team steckt im Mittelfeld der umkämpften Liga.

Umso verwunderter dürften die knapp 50 Fans im APG gewesen sein, als die RheinStars sehr selbstbewusst mit den vier ProA Spielern Gottschalk, Kukic, van Laack und Kukic unterstützt von Presova zu Beginn der Partie das Geschehen bestimmten und durch 6 Dreier das erste Viertel mit 31:22 dominierten.

Zu Beginn des zweiten Viertels gelang Leverkusen jedoch ein 14:0 Run, der die RheinStars plötzlich mit 3 Punkten ins Hintertreffen geraten ließ bevor Kukic die RheinStars mit einem 2-Punkte-Wurf wieder auf den Spielbogen und zurück ins Spiel brachte. Von nun an entwickelte sich ein enges Spiel, in dem sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte – zwar führte Leverkusen im dritten Viertel durch einen Dreier-Regen nochmal mit 8 Punkten, jedoch konnten die Kölner dies bis zum Ende des dritten Spielabschnitts wieder auf 74:74 ausgleichen.

Im letzten Spielabschnitt verlegten sich die Kölner dann sehr auf Würfe von jenseits der Dreierlinie, was nochmal vier 3er einbrachte (überragend: Müller-Laschet mit 8 Dreiern, 34 Punkte) und den RheinStars mit 89:82 zunächst auch bis zwei Minuten vor Schluss die Führung bescherte. Dann jedoch setzte sich die Cleverness der erfahreneren Leverkusener durch: Punkt um Punkt wurde den RheinStars in der verbleibenden Spielzeit abgenommen (5 von 7 Freiwürfe verwandelt).

Die Kölner konnten nur noch einmal kurz vor Schluss mit zwei verwandelten Freiwürfen durch Müller-Laschet überzeugen. Den dritten Freiwurf verwarf er absichtlich, um seinem Team 5 Sekunden vor Schluss nochmal die Möglichkeit zum Anschluss zu geben – der Ball landete im Anschluss jedoch in den Händen der Leverkusener, die mit der Schlusssirene nochmal trafen, der Korbleger zum 97:91 wurde jedoch nicht mehr gezählt, sodass sich Fast-Break Leverkusen mit vier Punkten Vorsprung den 95:91 Sieg sicherte.

Trotz der Niederlage dürfen die jungen Kölner und der Coach stolz auf ihre Leistung sein: Es war die wahrscheinlich bisher beste Saison-Leistung der Mannschaft, die erstmals zwei Spieler hintereinander auf die gleichen Spieler zurückgreifen konnte und mit viel Mut und Einsatz den Favoriten bis zum Ende gefährden konnte.

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